Aktuelles Heft: Ausgabe 12/2009, Glück
Der irische Dramatiker George Bernard Shaw sagte einmal „Glück ist der Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich zwischen zwei andere setzen wollte“. Ein schönes Bild für das, was im Englischen sowohl mit „Luck“ als auch mit „Happiness“ beschrieben werden kann. Im Deutschen hingegen gibt es dafür nur einen Begriff, der Zufall, Fügung, Schicksal und positive Gefühlslagen gleichermaßen abdecken muss. Glück haben, Glück finden, Glück erleben – wir lassen Menschen zu Wort kommen, die mehrfach in ihrem Leben Glück hatten, so wie der 85-jährige Berliner Jazzmusiker Coco Schumann (Seite 30). Dr. Christian Ankowitsch empfiehlt das Prinzip Durchwursteln als Strategie für eine glückliche Lebensführung (Seite 10) und die Fotografin Katrin Trautner hat Glücksmomente der körperlichen Liebe visuell umgesetzt (Seite 14). Zudem befassen wir uns mit der Frage, was in unserem Körper passiert, wenn wir Glück empfinden (Seite 22). Und der amerikanische Autor Eric T. Hansen erklärt, warum es – im Gegensatz zu den USA, wo das Streben nach Glück Teil der Unabhängigkeitserklärung ist – in Deutschland so schwer ist, glücklich zu werden (Seite 27). Auch wenn die Deutschen mitnichten zu den glücklichsten Menschen gehören (es sind die Dänen!), sind sie doch Weltspitze im Kauf von Glücksratgebern (Seite 24). Das zum Trost. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine beglückende Lektüre, schöne Weihnachten und alles Glück für das kommende Jahr!
Heike Gläser und Michael Pöppl
P.S. Keine Angst: Das Schwein auf unserem Cover ist geimpft. Zum Glück ...
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